Durch die verschärften Homeoffice-Regelungen, die im Januar beschlossen wurden, hat sich der Anteil der Menschen, die während der Pandemie ganz oder teilweise im Homeoffice arbeiten, noch einmal deutlich erhöht. Traf dies Ende 2020 auf 45 Prozent der Berufstätigen zu, waren es Ende Mai 58 Prozent. Sie haben ihre Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dabei in den vergangenen Monaten überwiegend offen für Homeoffice-Lösungen erlebt.

62 Prozent sagen, ihr Betrieb oder Unternehmen fördere das Homeoffice. Bei 55 Prozent wird Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch die nötige Technik zur Verfügung gestellt. Jedes dritte Unternehmen (33 Prozent) übt jedoch auch Druck auf Angestellte aus, damit diese nicht ins Homeoffice gehen. 27 Prozent wurde Homeoffice verwehrt, obwohl die Tätigkeit aus Sicht der Beschäftigten auch von zu Hause aus hätte erledigt werden können.

"Viele Unternehmen haben die Vorteile des Homeoffice während der Pandemie erkannt. Um Homeoffice in Deutschland weiter zu verbreiten, könnten darüber hinaus auch steuerliche Anreize gesetzt werden – für Mitarbeitende und für Unternehmen. Der Staat sollte seine entsprechenden Möglichkeiten stärker ausreizen. Jetzt können so weiterhin Kontakte vermieden und damit Menschen vor einer Ansteckung geschützt werden. Zugleich schont Homeoffice das Klima, da verkehrsbedingte Emissionen deutlich zurückgehen."



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Autor: W&V Redaktion

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