Eine Bezahlkarte ist nicht mit einem Ausweisdokument zu vergleichen, doch Mastercard und Bunq haben dieses Bedürfnis danach, den Namen zu wechseln erkannt und nutzen es geschickt, um sich in dieser gesellschaftlichen Frage zu positionieren. Das True Name Feature steht zudem allen Kunden offen, nicht nur Transgender-Personen oder nicht-binären Menschen.

Der Launch am Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie, Intersexphobie und Transphobie sorgte für zusätzliche Aufmerksamkeit für diesen Vorstoß in Deutschland – in den USA gibt es dieses Feature seit 2019. Bunq ist der erste Kartenausgeber hierzulande und in 29 weiteren Ländern Europas, der es anbietet. Begleitet wird die Einführung durch einen Kampagnenfilm.

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Für Jessica Claar, Vice President Marketing Communications für Deutschland und die Schweiz bei Mastercard, ist das True Name Feature ein Herzensprojekt, über das sie auch auf der Munich Marketing Week spricht.

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Franziska Mozart
Autor: Franziska Mozart

arbeitet als freie Journalistin für die W&V. Sie hat hier angefangen im Digital-Ressort, als es so etwas noch gab, weil Digital eigenständig gedacht wurde. Heute, wo irgendwie jedes Thema eine digitale Komponente hat, interessiert sie sich für neue Technologien und wie diese in ein Gesamtkonzept passen.