"Die Fragen, von denen wir uns leiten ließen, lauteten: Wie viel Gestaltung verträgt ein Magazin, das sich über seinen Inhalt definiert?", erläutert Creative Director Judith Mohr. "Was muss ein gedrucktes Heft leisten in einer Zeit, in der viele die Nachrichten digital konsumieren? Wir haben uns für eine Modernisierung entschieden, die nicht alles neu macht, aber vieles besser."

Dieser Ansicht ist auch Steffen Klusmann: "Die besten Reformen sind die, die man nicht lange erklären muss, weil sie sich richtig anfühlen und weil sie den Charakter einer Marke betonen, statt ihn zu verändern", so der Chefredakteur des Titels. Für den Spiegel bedeute das: "Moderner ja, zeitgeistiger nein. Kreativer, aber nicht zulasten der Informationsdichte. Bildstärker, solange die Textlänge nicht darunter leidet."



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde