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Preisschock bei DAZN und Disney+

Zwei der in Deutschland beliebtesten Streaming-Dienste sorgen für einen Preisschock. Erst im Februar hatte Disney die monatlichen Preise für Disney+ angehoben – von 6,99 Euro auf 8,99 Euro. Begründet wurde der Schritt mit der Einführung von Bonus-Content ("Star+"). Doch das ist nicht das Ende der Fahnenstange:

Aktuell kündigte Disney-CEO Bob Chapek schon einmal vorsorglich die nächste Preiserhöhung an. Beim aktuellen Preis von 8,99 Euro werde es nicht bleiben. Man behalte sich vor, dass der Dienst bald noch einmal teurer werde. Wann Disney+ wieder an der Preisschraube dreht und wieviel teurer das Abo wird, hat Chapek noch nicht verraten. Vermutlich wird Disney+ die Preise erhöhen, wenn der Start neuer Inhalte ansteht, wie Inside the Magic schreibt. Vermutlich geht es noch 2021 in neue Preis-Höhen. 

Die Sport-Streaming-Plattform DAZN ist an dieser Stelle schneller: Der Dienst erhöht die Abo-Preise ab sofort deutlich. Das monatliche Abo kostet jetzt 14,99 Euro statt 11,99 Euro – und das Jahresabo 149,99 statt zuvor 119,99 Euro. Immerhin: DAZN hat neue Rechte zur Programmerweiterung eingekauft. Ab der neuen Saison 2021/22 überträgt DAZN alle Champions-League-Spiele, außerdem sicherte sich der Sender zusätzlich die Live-Rechte an allen Sonntagsspielen der Bundesliga. Damit hält DAZN für die nächsten vier Jahre die Live-Rechte für alle Freitags- und Sonntagsspiele der höchsten deutschen Spielklasse. Wer allerdings auch die Samstagsspiele live sehen will, benötigt weiterhin ein Abo von Sky, das sich die Bundesliga-Rechte für alle Samstags-Events der Liga bis 2025 gesichert hat.

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App-Store-Ärger um Apples neue Werbepreise  

Anfang des Monats hat Apple für Entwickler eine neue Werbe-Option im App Store eingeführt. Werbekunden können seither Anzeigen in den Empfehlungslisten platzieren, die Nutzern vor der Suche im Store angezeigt werden. Dieses Angebot, das die Ad an die oberste Stelle der Suchliste rückt, erntet nun allerdings Kritik. Führende Werbefirmen monieren gegenüber Business Insider, dass die Kosten für die Anzeigen in keinem Verhältnis zum Ertrag stehen würden. So werden in Kategorien wie "Produktivität" im Schnitt 50 US-Dollar pro 1000 Impressionen fällig. Experten beziffern die Unkosten 30 Prozent höher als auf anderen Apple-Werbeplätzen. Die Anzeigen seien zu klein und damit schlechter sichtbar. Weiterer Minuspunkt: Werbetreibende können die darin enthaltenen Formulierungen oder Bilder nicht anpassen.

Andere Werbefirmen befürworten ebenfalls eine günstigere Platzierungsoption. Nur so könnten mit der Zeit auch höhere Konvertierungsraten erzielt werden. Lucy Bennett, Account Director der App-Werbefirma Redbox Mobile, erklärte: "Search-Tab-Anzeigen haben Potenzial, aber unserer Ansicht nach sind breitere Optionen innerhalb der Zielgruppen-Demografie erforderlich, um die Relevanz für die Zielgruppe zu erhöhen und die CPMs zu senken." 

Apple hat sich zu der Kritik und den damit einhergegangenen Forderungen der Werbebranche bislang nicht offiziell geäußert.

Werbe-Experten haben durchgerechnet: Die neuen Ads von Apple lohnen sich noch nicht.

Werbe-Experten haben durchgerechnet: Die neuen Ads von Apple lohnen sich noch nicht.

Comeback des Google Reader

RSS Reader sind nicht totzukriegen. Programme wie NetNewsWireFeedly oder Reeder bündeln und verwalten bis heute RSS-Feeds von Websites für einen schnellen und personalisierten News-Überblick. Der Google Reader ist das Vorbild all dieser Programme. Doch Google hatte seinen webbasierten Feedreader 2013 nach acht Jahren überraschend eingestellt. Jetzt denkt der Konzern um: Google will Nutzern von Chrome das Folgen von Websites wieder erleichtern. In den nächsten Wochen werden ausgewählte Android-User in den USA die Möglichkeit erhalten, Websites zu folgen. Dazu wird es einen eigenen Button im Menü geben. Das System wird wie Google Reader funktionieren. Nutzer sehen in einer Liste die aktuellsten News ihrer Lieblings-Websites und können diese überwachen. 

Vorerst handelt es sich dabei nur um ein experimentelles Feature. Google betont, wenn die Funktion gut ankomme, sei es denkbar, dass sie es in die finale Release-Version schaffe und damit für alle Chrome-User verfügbar wäre: "Unser Ziel für diese Funktion ist es, Nutzern zu ermöglichen, den Websites zu folgen, die ihnen wichtig sind, von den großen Publishern bis zu den kleinen Blogs in der Nachbarschaft, indem sie in Chrome auf die Schaltfläche "Folgen" tippen. Wenn Websites Inhalte veröffentlichen, können Benutzer Aktualisierungen von Seiten, denen sie gefolgt sind, in einem neuen Abschnitt auf der Registerkarte "Neuer Tab" anzeigen lassen."

Endlich wieder gebündelter Lesestoff: Chrome bringt eine Art Google Reader zurück.

Endlich wieder gebündelter Lesestoff: Chrome bringt eine Art Google Reader zurück.

Mytheresa-Luxus-Shopping jetzt in AR

Die beliebte Shopping-Plattform Mytheresa, ein deutsches E-Commerce mit Sitz in München, ist unter dem Motto "Finest Edit in Luxury" eine beliebte Anlaufstelle fürs Shoppen von luxuriöser Designermode für Damen, Herren & Kinder. Mehr als 200 Labels sind online auf Mytheresa zu finden. Jetzt überrascht der Anbieter seine

Kunden mit einer neuen futuristischen Funktion: Die exklusive Christian Louboutin Rainbow Summer Capsule Collection mit 18 Kollektionsteilen in Regenbogenfarben ist in AR gelauncht worden. Von der Handtasche über Sneakers bis hin zu Sandalen reicht das farbenfrohe Sortiment. Mytheresa präsentiert die Produkte zum ersten Mal in Augmented Reality "für eine ganz neue Kundenerfahrung". Kunden können dazu mit der Kollektion interagieren, Direkt-Zugang zum Shop erhalten und ihre Zusammenstellung auf Social Media teilen.

Damit wünsche ich einen luxuriösen Donnerstag. Morgen hat mein Kollege Jörg Heinrich wieder die aktuellsten Tech-News auf Tasche.

Die neue Rainbow Summer Capsule Collection von Christian Louboutin bietet auch extravagante Handtaschen.

Die neue Rainbow Summer Capsule Collection von Christian Louboutin bietet auch extravagante Handtaschen.



Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.